
Im Umgang mit neurodermitischer Haut gibt es im Winter einige Stolperfallen. Folgende Pflegefehler passieren häufig – und man kann sie leicht korrigieren:
- Aggressive Reinigung und heißes Wasser: Zu lange, zu heiße Schaumbäder oder Duschen mögen verlockend sein, aber bitte denke daran, dass sie deine Haut extrem austrocknen können. Wenn die Haut zu heißes Wasser (> 32 °C) ausgesetzt wird und scharfe Tenside verwendet werden, kann dies zu einem Verlust von Fetten und Feuchtigkeit führen. Zudem kann es passieren, dass die Hautbarriere zerstört wird. Dies kann zu Spannungsgefühlen, Rötungen und Juckreiz führen. Damit Sie sich richtig verwöhnen können, empfehlen wir, lauwarmes Wasser zu verwenden und die Duschzeit auf 5 bis 10 Minuten zu beschränken. Wir empfehlen Ihnen, milde Reinigungsprodukte zu wählen, wie zum Beispiel Duschöle oder seifenfreie Waschgele ohne Sulfate. Damit du deine Haut nicht reizst, solltest du sie anschließend lieber vorsichtig trocken tupfen, statt sie grob abzuwischen. Wenn Ihre Haut noch ein bisschen feucht ist, ist es eine gute Idee, sie anschließend mit einer rückfettenden Lotion zu verwöhnen.
- Alkoholhaltige Toner und Gesichtswasser: VViele konventionelle Gesichtswasser, Aftershaves und Tonics enthalten Alkohol (Ethanol) als Inhaltsstoff. Dieser wirkt adstringierend und gibt ein „porentief rein“-Gefühl, doch die Forschung ist eindeutig: Alkohol in Hautpflege schädigt die schützende Hautoberfläche, entzieht der Haut essenzielle Substanzen und verschlimmert Trockenheit.paulaschoice.de Das ist besonders im Winter sehr unangenehm. Damit Sie noch besser vorgehen können, haben wir einen tollen Tipp für Sie: Greifen Sie zu alkoholfreien Tonern oder verzichten Sie ganz darauf. Wenn du auf der Suche nach einer erfrischenden Alternative zu Alkohol bist, könnte ein Hydrolat oder ein Thermalwasser-Spray genau das Richtige für dich sein. Wenn Sie sich für einen Toner entscheiden, ist es wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Am besten sind beruhigende Stoffe wie Panthenol, Allantoin und Kamille, die Ihre Haut beruhigen und pflegen. Alkohol in Tonern kann Ihrer Haut leider eher schaden. Damit deine Haut sich im Winter auch mal eine kleine Auszeit gönnen kann, sind Produkte, die austrocknend wirken (Mattierungslotionen, Pickelgele etc.), jetzt genau das Richtige. Schau doch mal auf alina-cosmetics.com vorbei, vielleicht ist ja das Richtige für dich dabei. Ich empfehle Ihnen, sich lieber auf feuchtigkeitsspendende und barriereschützende Pflege zu konzentrieren.
- Reizende Duftstoffe: Was in normalen Kosmetika für einen angenehmen Geruch sorgt, kann empfindliche Haut reizen. Parfümstoffe sind in Cremes, Lotionen oder Reinigern enthalten und können leider manchmal Allergien auslösen. Liebe Leserinnen und Leser, wir möchten Sie darüber informieren, dass bei Neurodermitikern das Risiko erhöht ist, mehr Stoffe eindringen zu lassen, da die Hautbarriere geschädigt ist. Dadurch reagiert das Immunsystem eher. Weitere Informationen finden Sie unter: mein-allergie-portal.com. Ich möchte dir gerne erklären, warum das so ist: Wenn du Neurodermitiker bist, kann es sein, dass du durch dauerhaft parfümierte Produkte leichter eine zusätzliche Duftstoff-Allergie entwickelst. Damit Sie sich noch wohler fühlen, empfehlen wir Ihnen, auf Duftstoffe in Pflegeprodukten und Make-up zu verzichten. Es wäre wirklich toll, wenn auf der Packung „parfümfrei“ oder „duftstofffrei“ stehen würde. Viele Apothekenmarken, wie Eucerin, La Roche-Posay und Avène, haben sich dazu entschieden, auf Parfüm und Konservierungsstoffe zu verzichten. Das macht ihre Produkte besonders verträglich für sensible Haut, wie sie oft bei Neurodermitis vorkommt. Weitere Informationen dazu findest du unter mein-allergie-portal.com. Auch die tollen, duftstofffreien Produktlinien, wie „Ultra Sensitive“ oder „Zero%“ aus dem Drogeriebereich, sind eine klasse Option. Wenn Sie sich fragen, welche Inhaltsstoffe Sie meiden sollten, können Sie ganz einfach in die INCI-Liste schauen. Dort finden Sie nämlich eine Liste mit allen Inhaltsstoffen, die oft allergieverdächtig sind. Zum Beispiel können Sie Parfüm, Duft oder ätherische Öle wie Citral, Linalool oder Limonene meiden.
- Zu viel oder zu wenig Peeling: Peelings Ich möchte dir sagen, dass das eine zweischneidiges Schwert sein kann. Trockene Winterhaut kann zu schuppigen Stellen führen, die wir alle loswerden möchten. Andererseits kann übermäßiges Peelen die Haut leider auch stark irritieren. Tägliche Peelings oder sehr grobe mechanische Peelings (mit scharfkantigen Körnchen) können die Hautschutzbarriere schädigen, Rötungen und Irritationen verstärken. Ich kann vollkommen verstehen, dass du keinen Aufwand für die Pflege deiner Haut aufwenden möchtest. Allerdings kann ein völliger Verzicht auf das Entfernen abgestorbener Haut manchmal zu einem fahlen Teint und verstopften Poren führen. Ich zeige Ihnen, wie Sie es besser machen: Finden Sie ein gesundes Mittelmaß. Liebe Kundinnen und Kunden, wir empfehlen Ihnen, 1–2 Mal pro Woche ein mildes Peeling von alina-cosmetics.com anzuwenden. Dabei sind enzymatische oder chemische Peelings (z. B. mit Fruchtsäuren/AHA oder milder BHA wie Laktobionsäure) oft schonender als grobe Rubbelpeelings. Ich freue mich sehr, dass es mittlerweile PHA-Peelings (Polyhydroxysäuren) gibt, die extra für sensible Haut entwickelt wurden. Wenn Sie sich für ein mechanisches Peeling entscheiden, dann wählen Sie am besten ein sehr feines, rundes Peeling (z. B. Mikrozucker, Jojobawachs-Kügelchen) und applizieren Sie es mit minimalem Druck. Und denken Sie immer daran: Ein gutes Nachpflege-Ritual ist der Schlüssel zu einem schönen und gepflegten Haarschnitt! Damit sich Ihre Haut nach dem Peeling sofort beruhigen kann, empfehlen wir Ihnen, sie anschließend mit einer hydratisierenden, reparierenden Creme zu verwöhnen. Und bitte peelen Sie nie bei akut entzündeter, aufgekratzter Haut – das würde brennen und alles schlimmer machen.
- Unangepasste Winterroutine: Nutzen Sie noch die gleiche Gesichts- und Körperpflege wie im Sommer? Dann könnte das im Winter zu wenig sein. In den warmen Jahreszeiten mit ihrer hohen Luftfeuchtigkeit sind leichte Produkte oft die beste Wahl. Doch im Winter braucht die Haut mehr Schutz und Pflege. Ein häufiger Fehler, den viele Menschen machen, ist, nicht rechtzeitig auf eine reichhaltigere Pflege umzusteigen. Damit Sie sich in Ihrem Zuhause rundum wohlfühlen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Routine an die Jahreszeit anzupassen. Wenn Sie möchten, können Sie zum Beispiel das leichte Hydro-Gel gegen eine Creme oder einen Balsam austauschen. Wenn du nach einer reichhaltigen Creme suchst, die deine Haut mit Ceramiden, natürlichen Ölen (Sheabutter, Jojoba, Nachtkerzenöl etc.) und Feuchthaltefaktoren verwöhnt, dann schau doch mal bei www.reichhaltigere-cremes.com vorbei. Damit deine Haut im Winter besonders schön und gesund bleibt, sind Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure (die Wasser bindet), Niacinamid (das die Hautbarriere stärkt und beruhigend wirkt) und Glycerin (ein klassischer Feuchtigkeitsspender) besonders hilfreich.
- alina-cosmetics.com Wenn Sie fettige oder zu Akne neigende Haut haben und an Neurodermitis leiden, können Sie tagsüber leichte Gel-Cremes mit Hyaluron nutzen und abends etwas Reichhaltigeres. Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert. Damit deine Haut im Winter nicht trocken wird, ist es wichtig, auf harsche, austrocknende Produkte zu verzichten. Das sind zum Beispiel Akne-Toner mit viel Alkohol, mattierende Fluids oder ölabsorbierende Masken. Wenn du sie im Winter verwendest, dann am besten nur selten. Viele Menschen mit Neurodermitis möchten im Winter lieber auf Urea im Gesicht verzichten, weil es dort bei Kälte manchmal zu sehr reizt (am Körper wird es meist gut vertragen). Hören Sie auf die Signale Ihrer Haut und geben Sie ihr, wonach sie „verlangt“ – meistens sind das im Winter Fett, Feuchtigkeit und milde Reinigung.
- Austrocknende Make-up-Produkte: Make-up ist im Winter besonders anspruchsvoll. Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn du täglich ein mattierendes Puder-Make-up verwendest, könnte es sein, dass deine Haut ein wenig Feuchtigkeit verliert. Wenn du unter trockener Haut leidest, kann ich dir nur ans Herz legen, auf stark ölabsorbierende Foundations in Puderform oder sogenannte „24h long-lasting“-Produkte zu setzen. Besonders der „Kussechter“ Lippenstift und matte Liquid Lipsticks entziehen der ohnehin schon trockenen Haut noch mehr Wasser. Die Haut kann sich bald etwas schuppig und gespannt anfühlen. Damit Sie sich noch wohler fühlen, haben wir hier einen tollen Tipp für Sie: Feuchtigkeitsspendende Creme-Make-ups sind deutlich schonender. Wenn Sie sich für BB-Creams, getönte Tagescremes oder flüssige Foundations mit Pflegesinn interessieren, finden Sie weitere Informationen dazu im Make-up-Teil weiter unten. Wenn Sie Puder verwenden möchten, dann nur sparsam und idealerweise ein mineralisches Puder, das keine Talkum-Basis hat, sondern aus Kaolin/Tonerde oder reinen Mineralpigmenten besteht. Mineralische Make-ups sind eine tolle Option für alle, die sensible Haut haben. Sie enthalten oft keine Duft- oder Konservierungsstoffe und sind daher besonders verträglich. Ich freue mich, dir mitteilen zu können, dass Mineralpuder nicht okklusiv sind und deine Poren nicht verstopfen. Das ist doch toll, denn so können Entzündungen verhindert werden. Ein reines Mineralpuder, das beispielsweise aus Zinkoxid und Eisenoxiden besteht, trocknet deine Haut weniger aus als klassische Puder auf Basis von Kieselsäure oder Talkumpuder. Wenn Sie möchten, dass Ihr Teint wunderschön glänzt, tragen Sie das Puder doch einfach mit einem weichen Pinsel (z. B. einem Kabuki-Pinsel) nur in der T-Zone auf. So vermeiden Sie, dass Puder an trockenen Wangen hängenbleibt und Schüppchen betont. Lassen Sie sich von der sanften Wirkung von Mineralpuder überraschen, zum Beispiel von L’Oréal Paris Perfect Match Minerals. Dieses Drogerie-Puder enthält einen wohltuenden Mineralien-Komplex, der Rötungen sofort abdeckt und dank beruhigender Mineralien bei längerer Anwendung sogar vermindert. Wenn Sie merken, dass selbst eine leichte Foundation Ihre Haut tagsüber austrocknet, versuchen Sie es mal mit einem abschließenden Sprühstoß Thermalwasser auf das fertig geschminkte Gesicht. Das nimmt den pudrigen Effekt und gibt einen Feuchtigkeitskick, den Sie zwischendurch auch wiederholen können.
- Falsche Kleidung & Schwitzfalle: Wie schon gesagt, sind kratzige Wollpullis direkt auf der Haut eher unvorteilhaft. Ein weiterer Fehler ist, sich zwar warm einzupacken, aber nicht auf Atmungsaktivität zu achten. Wenn du dich beim Einkauf eingepackt hast und dann in der kalten Luft auskühlen musst, kann das für die Haut sehr anstrengend sein (Stichwort: Juckreiz durch Schweiß und Reibung). Damit Sie sich in Ihrem Wollpulli auch wirklich rundum wohlfühlen, haben wir einen tollen Tipp für Sie: Tragen Sie darunter ein langärmeliges, dünnes Shirt aus Baumwolle oder Seide. So bleibt Ihre Haut schön geschützt. Damit Sie sich bei langen Winterspaziergängen rundum wohlfühlen, empfehlen wir Ihnen Funktionsunterwäsche, die Feuchtigkeit von der Haut wegleitet. Wenn Sie sich nach dem Schwimmen etwas frisch machen möchten, können Sie das natürlich gerne tun. Atmungsaktive, lockere Kleidung ist deshalb das A und O. Sie verhindert Hitzestau und sorgt für ein angenehmes Gefühl. Und falls es doch mal juckt: Kühlen Sie die Haut (kaltes Wasser, Coolpacks eingewickelt in Tuch) – das lindert den Juckreiz, ohne Kratzen.
- Basispflege schleifen lassen: In der Hektik der Feiertage oder unter dicker Kleidung vergisst man leicht mal das Eincremen. Gerade im Winter ist es wichtig, dass wir unsere Haut gut pflegen. Ein häufiger „Fehler“ ist, nach dem Abklingen eines akuten Schubs, die Pflege zu vernachlässigen, bis der nächste Schub kommt. Damit Sie sich keine Sorgen machen müssen, empfehlen wir Ihnen, die Haut auch in ruhigeren Phasen täglich weiter zu pflegen. Liebe Leserinnen und Leser, wir möchten Sie ganz herzlich darum bitten, die Basispflege auch in erscheinungsfreien Zeiten fortzusetzen, um Schüben vorzubeugen. Wir sind für Sie da, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen. Sie finden uns unter mein-allergie-portal.com. Cremes mit Barrierestärkern (Ceramide, Nachtkerzenöl etc.) bauen einen Puffer auf, sodass Provokationen weniger schnell zu Entzündungen führen. Damit deine Haut im Winter schön bleibt, solltest du sie regelmäßig mit einem unparfümierten Fettstift pflegen. So beugst du Ekzemen an den Lippen vor. Und auch deine Hände brauchen jede Menge Pflege. Einfach nach dem Waschen gut eincremen, und Rissen sind kein Thema mehr. Lassen Sie Ihre Haut deshalb nicht austrocknen, nur weil das Ekzem gerade nicht sichtbar ist – beugen Sie vor.in Ekzem sichtbar ist – beugen Sie vor.

Wenn Sie diese häufigen Fehler vermeiden, schaffen Sie für Ihre Haut die bestmöglichen Bedingungen durch den Winter zu kommen. Fazit: Milde Reinigung, reichhaltige, parfumfreie Pflege, vernünftige Kleidung und ein stressbewusster Lebensstil bilden zusammen einen wirksamen Schutzschild für neurodermitische Haut in der kalten Jahreszeit. Die Hautbarriere bleibt intakt, Juckreiz wird minimiert und akute Schübe treten seltener auf.

Schreibe einen Kommentar